Arbeitskreis Soziales & Leben

Der Arbeitskreis kümmert sich um das Wohlbefinden der Bewohner. Oft stehen Arztbesuche an, die aufgrund der Sprachbarriere und der deutschen Bürokratie nicht allein zu meistern sind. Wir begleiten die Flüchtlinge zum Arzt, erklären ihnen den Ablauf oder vereinbaren einen Termin beim passenden Arzt für sie. Sie lernen den Ablauf und können den Folgetermin dann vielmals selbst in die Hand nehmen.

Auch Schwangere brauchen Unterstützung bei der Organisation der vielen Termine, Nahrungsergänzungsmitteln und der Erstausstattung für das Neugeborene.

Belohnt wird man von den zuckersüßen großen Äuglein der Babys.

 

Des Weiteren dürfen die Flüchtlinge nach 24 Monaten in der GUK eine Wohnung beziehen, die sie selbst finden müssen. Natürlich brauchen viele dabei Hilfe von Ehrenamtlichen.

Außerdem müssen die anerkannten Flüchtlinge einige Behördengänge erledigen, z. B. müssen die zur Ausländerbehörde und zum Jobcenter.

 

Wie erfahren wir, wer welche Hilfe benötigt?

Mit offenen Ohren und Augen verbringen wir Zeit in der Unterkunft. Die Gastfreundlichkeit ist riesig, schnell wird man zum Kaffee, Tee oder Essen eingeladen und kommt ins Gespräch. Man erfährt etwas über die abenteuerlichen Fluchten, über die Herkunftsländer und deren Kulturen. So ist ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und die Geflüchteten sprechen auch über ihre Sorgen und Nöte.

 

Wie kann ich mich dem Arbeitskreis anschließen?

Die Mitglieder treffen sich monatlich für einen Erfahrungsaustausch, dieser ist sehr wertvoll für uns. Einige Ehrenamtliche sind sehr eingespannt und sind dem entsprechend glücklich und dankbar, wenn ihnen jemand ein paar Termine abnehmen kann. So kommen die ersten Kontakte zustande und man kann sich weiterhin um die Person kümmern. Wenn die Chemie stimmt, ergeben sich teilweise einzigartige und interessante Freundschaften.

Besuche bei Ärzten und Ämtern oder Termine in Schulen stellen für uns kein Problem dar, für viele Flüchtlinge aufgrund von Sprachbarrieren aber schon. Hier ist die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer gefragt, die unterstützen und gegebenenfalls dolmetschen oder die bei Fragen zur Alltagsbewältigung behilflich sind.

Wer kann hier unterstützen?

Grundsätzlich jeder, der dazu bereit ist. Fast ausschließlich finden aber solche Termine (Ärzte, Ämter, Schulen, ...) immer unter der Woche und tagsüber statt.